Tierrechte Aktiv
Zivilisationskrankheiten
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Welcher Vegetarier kennt es nicht,

die Frage ob er denn wüsste, was er sich damit antut. Es sei ja so ungesund kein Fleisch zu essen. Nachdem wir mittlerweile wissen, dass der Mensch biologisch gesehen ein Pflanzenfresser ist, müsste eigentlich klar sein, dass somit eine fleischlose Ernährung für den Menschen die ideale und gesunde Ernährungsform ist. Zu einem gesunden Leben gehören natürlich auch noch andere Fakten, wie Umwelt, Bewegung, Arbeitsklima u.a. Als grundlegende Vorraussetzung für ein gesundes Leben gehört aber vor allen Dingen eine ausgewogene Ernährung aus Getreide, Früchten und Gemüse. Dosenlebensmittel und Fertigprodukte sollten weitgehendst vermieden werden. Diese Lebensmittel haben kaum einen Nährwert.

Neben diesem Aspekt kommen wir nun zu dem was wirklich ungesund ist, nämlich Fleisch.

Das Worldwatch Institut hat herausgefunden das eine fleischreiche Ernährung zu den häufigsten Todesursachen, nämlich Herzkrankheit, Schlaganfällen und bestimmten Krebsarten beiträgt.

Wenn man ein Stück Fleisch kauft, dann verlässt sich der Fleischesser meist darauf, dass es keine schädlichen Stoffe enthält, denn auf diese, so glauben wir törichter Weise, würde ja sicherlich auf der Verpackung hingewiesen. Nicht nur in Fleisch stecken heutzutage Unmengen an Farb- und Konservierungsstoffen, Geschmacksverstärker, Verdickungsmittel, künstliche Süßstoffe, Füllstoffe, Antioxidationsmittel u.v.a. Lesen Sie die Zutatenliste auf den Verpackungen und Sie werden feststellen, dass eine Menge künstlicher Zusatzstoffe diesen Produkten beigefügt wurde. Den Herstellern dieser Produkte kommt es lediglich auf den Geschmack an. Die Gesundheit des Verbrauchers spielt dabei keine wesentliche Rolle.

Und das die Rate der ernährungsbedingten Zivilisationskrankheiten in den letzten 25 Jahren rapide zugenommen hat, scheint auch niemandem die Augen zu öffnen.

Wenn der Fleischesser beim Einkauf gemütlich durch den Supermarkt schlendert und dann an der Fleischtheke oder dem Gefrierfach stoppt, um sich mit "Tierleichen" einzudecken, denkt er kaum darüber nach, wie alt das tote Tier war das er da gekauft hat. In den meisten Fällen ist das Tier bereits mehrere Tage, Wochen oder gar Monate tot. Wie wir sicherlich alle wissen setzt nach dem Tod ein Verwesungsprozess ein, der natürlich auch hier nicht ausbleibt. Nur sieht man die unzähligen Fäulnisbakterien mit bloßem Auge nicht die sich da auf dem "leckeren" Leichenschmaus tummeln.

Bei der Verwesung zerfällt das Fleisch in stickstoffhaltige Fleischbasen (Xanthin, Kreatin, Sarkin), die bei der Auflösung im menschlichen Körper, verschiedenste Zersetzungsgifte bilden.
Die Suchterscheinung die so manches Mal bei Fleischessern zu bemerken ist lässt sich durch den Stoff Xanthin erklären, der eine chemische Verwandtschaft mit den Stoffen Koffein und Nikotin hat.

Fleischesser nehmen ebenfalls Schlacken in sich auf, die sich in giftige Substanzen umwandeln und den Stoffwechsel des Menschen belasten. Dazu zählt z.B. die Harnsäure die sich im Gewebe lagert und im schlimmsten Fall akute Gicht auslöst. Gicht und Rheuma sind nachweislich in den meisten Fällen Folgeerscheinungen von hohem Fleischkonsum.
Dazu kommt das durch den Fleischgenuss das vom Tier produzierte Adrenalin aufgenommen wird. Dieser Stoff wird (auch von Menschen) in Stress Situationen und natürlich bei Todesangst produziert. Der so von den Tieren aufgenommene Stoff fördert somit Gemütsreaktionen wie Angst, Stress, Nervosität und Aggression, was eine weitere Erklärung abliefert zum Thema -

keine Schlachthöfe - keine Schlachtfelder.




Was man ebenfalls mit dem Fleisch alles in sich aufnimmt sind Stoffe die den Tieren verabreicht wurden um sie ruhig zu stellen und ihr Wachstum zu fördern. Darunter fallen unter anderem Antibiotika, Psychopharmaka und Östrogene. Ohne diese Stoffe funktioniert die Massentierhaltung nicht, da die Tiere reihenweise kollabieren würden. Schweine z.B. sind äußerst sensible Tiere und nicht für Massentierhaltung geeignet. Würde man sie nicht ruhig stellen, würden sie sich gegenseitig tot beissen, um dieser lebensverachtenden Situation in der Massentierhaltung zu entkommen.

Die vielen Argumente der Fleischesser wie: „Ich kaufe mein Fleisch nur von „glücklichen“ Tieren“ zeigt lediglich die Verharmlosung, Ignoranz, Unwissenheit , Gleichgültigkeit und Süchtigkeit derer an.

Antibiotika wird den Tieren tonnenweise unter das Futter gemischt, da es ein keimhemmendes Arzneimittel ist. So will man Infektionskrankheiten vorbeugen. Jedoch hat dies zur Folge das die Fleischkonsumenten mehr und mehr eine Antibiotika Resistenz ausweisen (Tendenz steigend). Somit ist eine Erfolgreiche Behandlung schwerwiegender Krankheiten mit diesem Mittel bei Menschen mit solch einer Resistenz nicht möglich. Unumstritten ist, dass die Einnahme dieser Stoffe langfristig das körperliche Immunsystem schwächt.

Der Einsatz von Psychopharmaka und Östrogenen ist relativ schwer nachweisbar, was natürlich nicht ausschliesst, sondern eigentlich noch dafür spricht, dass dies nicht trotzdem in Mengen bei der Massentierhaltung eingesetzt wird obwohl es verboten ist. Mit den Psychopharmaka werden die Tiere ruhig gestellt, wie z.B. de schon oben erwähnten sehr stressanfälligen Schweine. Nach 24 Stunden ist die Verabreichung von Psychopharmaka nicht mehr nachweisbar. Doch trotzdem nehmen wir diese Stoffe ins uns auf. Östrogene sind weibliche Sexualhormone welche den Tieren zur Förderung des Muskelwachstums verabreicht werden.

Nun könnte man meinen, Tiere aus freier Wildbahn seien gesünder als in Massentierhaltung gezüchtete Tiere. Doch Wald und Flur sind durch unzählige Schadstoffe und Katastrophen wie vor allem Tschernobyl ebenfalls nicht mehr unbelastet und somit auch nicht die dort lebenden Tiere und ihr Fleisch. Viele Jäger verabreichen den Tieren mit der Fütterung auch Medikamente, die sich letztendlich auch wieder im Fleisch befinden.
Der Umstieg auf Fisch ist übrigens ebenso sinnlos, da durch die Überfischung der Meere auch hier der Trend zur Massentierhaltung geht und zu allem Überfluss die Zuchtfische vermehrt mit Tiermehl aus der Massentierhaltung gefüttert werden, da dieses nicht mehr an Rinder verfüttert werden darf. Wer auf Fleisch verzichtet, muss grundsätzlich auch auf Fisch verzichten.

Viele unterschiedliche Studien haben erwiesen das Vegetarier länger leben, seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankung und Krebs leiden, das Dickdarmkrebs Risiko um 88 % niedriger ist als bei Fleischessern, Das Brustkrebsrisiko 25 % geringer und das Prostata-Krebs Risiko 54% geringer ist. Diabetes mellitus und Bluthochdruck treten bei Fleischessern doppelt so häufig auf.
Auch Psoriasis (Schuppenflechte), Neurodermitis und Heuschnupfen werden durch Fleischkonsum gesteigert und durch eine ausgewogene vegetarische Ernährung gemildert.
Bei einer weiteren Studie wurde festgestellt das je höher der Anteil an tierischem Eiweiß in der Ernährung ist, desto häufiger treten Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Versagen, Krebs und Diabetes mellitus auf. Auch Osteoporose ist genau in den Ländern am häufigsten anzutreffen, in denen viel Fleisch konsumiert wird.
Experten beurteilen pflanzliches Eiweiß mittlerweile als gesünder und besser verdaulich.
Und trotzdem wird Fleisch gegessen, weil es so gut schmeckt...

Was letztendlich auch noch alles in der Wurst landet kann nur der Hersteller wissen.


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