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Peter Druschba

Zitat

Der Mensch kommt unter allen Tieren in der Welt dem Affen am nächsten.

Georg Christoph Lichtenberg

Dürfen Christen Tiere töten?

Das Schicksal von Milliarden getöteter Tiere ist den allermeisten fleischessenden Christen völlig gleichgültig. Die Vernichtung außermenschlichen, also tierischen Lebens, vollzieht sich offensichtlich jenseits christlichen Bewusstseins.  
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Affenschande im Zoo Straubing

Artikel im humanistischen Pressedienst 09.03.2009 (hpd)

Braucht es einen besonderen Anlass, um auf eine erbärmliche Situation der Käfighaltung von Schimpansen in Deutschland hinzuweisen? Braucht es einen besonderen Anlass, um für Tierrechte einzutreten? Tierrechtler protestieren gegen die Schimpansenhaltung im Tiergarten in Straubing.  ...weiterlesen

Ein Kommentar von Colin Goldner

Affen-Exodus im Zoo Berlin

16. August 2008
Direktor Bernhard hat 43 Rotgesicht-Makaken nach Spanien abgeschoben – er will auf dem Affenfelsen eine neue Art ansiedeln.
Die Tiere eingefangen, in Kisten gesperrt. Dann ging es per Lkw-Transporter Richtung Cadiz in den Zoo „Zoobotánico de Jerez“.
Alarmstimmung bei der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling, die von der Aktion Wind bekommen hatte. Sie fürchtete um das Leben der Affen, weil der Zoo den umstrittenen Tierhändler Werner Bode für den Transport der Makaken engagiert hatte. Bode steht bei Tierschützern in Verdacht, Zoo-Tiere an Tier-Schlachter zu verkaufen.

Alternativen zur Delfintherapie fördern

Der Neubau eines Delfinariums auf Rügen und der Erweiterungsbau des Delfinariums in Nürnberg bilden den Hintergrund für die aktuelle Diskussion zur Delfintherapie. Das große Interesse an diesem Fachgespräch hat uns bestätigt, dass wir ein wichtiges Thema zur richtigen Zeit aufgegriffen haben. weiter 

Kalifornien: Transfette verbannt

Nach New York City verbannt nun auch der US-Staat Kalifornien herz- und kreislaufschädigende Fette von der Speisekarte. Von 2010 an sind sie in Restaurants und Imbissstuben, ab 2011 in unverpackten Produkten verboten. Die sogenannten Transfette sind künstlich gehärtete Fette, die der Körper nicht verarbeiten kann. Sie finden sich vor allem in Fast-Food-Produkten und frittierten Speisen.

Gnadenhof für Laboraffen

Im niederländischen Almere hat die Stiftung „Stichting Aap“ die europaweit erste Auffangstation für Versuchsaffen eröffnet. Sie nimmt unter Beachtung hoher Sicherheitsstandards vor allem mit AIDS oder Hepatitis C infizierte Tiere auf. Die meisten Pfleglinge stammen bisher aus dem größten Affenversuchslabor der EU, dem „Biomedical Primate Research Centre“ im holländischen Rijswijk. Dieses Labor hörte 2004 auf, Schimpansen zu halten. Experimente mit Menschenaffen sind in den Niederlanden inzwischen verboten; deutsche Labors setzen die Primaten – ohne spezielles Verbot – seit 1991 nicht mehr ein. Forscher in der EU töten nach Angaben von Tierschützern bei ihren Versuchen jährlich mehr als 10.000 Affen.

Panama: Delfinarium verhindert

Mit Unterstützung des ehemaligen Fernsehtrainers von „Flipper“, Richard O‘Barry, konnte der Neubau eines Delfinariums in Panama gestoppt werden. In Gefangenschaft verkümmern die hochentwickelten, bewegungsfreudigen Meeressäuger, die Todesraten sind enorm. Nach Angaben des Wal- und Delfinschutzforums WDSF will sich O‘Barry nun auch an den Protesten gegen die deutschen Delfinarien in Münster, Duisburg und Nürnberg beteiligen – in Nürnberg ist der Ausbau, auf Rügen der Neubau eines Delfinariums geplant. Un­­ter­zeichnen Sie die Petition gegen Delfinimporte: http://www.prowildlife.de/

Meldung aus aktuellem Anlass!

Schäfi-Mix-Hündin aus Russland hofft auf ihr Glück

Ein Autounfall... Kraßa wurde eines Tages von einem großen Auto erwischt. Keiner hat gebremst. Durch die Wucht des Autoaufpralls flog sie in das Geäst am Straßenrand... Mehrere Äste haben ihr Hals durchstochen, ihr das Auge ausgestochen. Durch den Sturz brach sie sich zusätzlich den Unterkiefer. In der Klinik sah man ein bild. blutiges Etwas in dem man die Umrisse eines Lebewesens gerade so erkennen konnte... der Unterkiefer von einem dicken Ast durchspießt... Das Auge konnte nicht gerettet werden.  Den Kiefer hat man richten können.

Schüchtern, treu, lieb zum Mensch, ihren Artgenossen und Katzen.

Sie mag Menschennähe. Völlig unkomplizierte einfache Straßenhündin...

 

Unterstützen Sie die Hilfe vor Ort mit Ihrer Spende.

nach der Klinik- Tierheim... Dort ist sie auch jetzt...

Zirkustiere ohne Lobby – immer noch zu wenig Tierschutz

Hirnforschung Delfin steht Mensch an Intelligenz kaum nach

Von Gisela Ostwald 24. Februar 2010, 10:50 Uhr

Die Intelligenz von Delfinen ist weitgehend anerkannt – dass ihr Hirn dem des Menschen sogar ebenbürtig ist, geben Studien aber erst jetzt preis. Nach neuesten Erkenntnissen erfüllen Delfine alle Kriterien, um als Individuum zu gelten. Demnach stünden ihnen ähnliche Rechte zu wie den Menschen. ...weiterlesen

Keine Eier aus Quälerei

Ob Bahlsen, Verpoorten, Coppenrath & Wiese, Birkel, Dickmann oder Lambertz: In den Produkten dieser - und vieler anderer - Firmen  werden Milliarden Eier aus qualvoller Käfighaltung verarbeitet. Viele Verbraucher wissen das nicht - und sie werden darüber auch nicht informiert. 
 
Wir fordern den Verzicht auf Käfigeier in Produkten und eine klare Kennzeichnung der Eierherkunft auf den Packungen, damit die Verbraucher auch hier eine Wahl zugunsten der Tiere treffen und Produkte, die mit Käfigeiern hergestellt wurden, vermeiden können.

Kaufen Sie auch keine Eier mit der 3. Diese Eier stammen ausschliesslich aus Käfighaltung. Besser noch wäre, Sie verzichten gleich auf Produkte die Eier enthalten. Nudeln zum Beispiel werden auch ohne Eier angeboten.

Eierkennzeichnung

Die Eier werden mit einem Code gekennzeichnet,  zum Beispiel:
1 DE-23457
Die erste Ziffer steht dabei für das Haltungssystem:
 
0 = Eier aus ökologischer Erzeugung
1 = Freilandhaltung
2 = Bodenhaltung
3 = Eier aus Käfighaltung
 
Anschließend folgt der Ländercode, der besagt, woher das Ei stammt - zum Beispiel DE für Deutschland. Auf den Ländercode folgt die Identifizierungsnummer, die den Betrieb codiert.

Ausverkauf von Madagaskars Schutzgebieten

In Madagaskars Schutzgebieten plündern kriminelle Holzfäller-Banden ungestört Edelhölzer wie Eben- oder Rosenholz. Die derzeitige Regierung genehmigt sogar den Export dieser illegal geschlagenen Tropenhölzer. Dieser Raubbau zerstört den Lebensraum seltener Affen wie Lemuren sowie bedrohter Chamäleons und Frösche.

 www.prowildlife.de/Protestaktion 

Schweine müssen für Lawinenexperimente sterben

Im Skigebiet in Vent im Tiroler Ötztal werden 29 Schweine für ein Lawinenexperiment der Universitätsklinik für Anästhesie Innsbruck bei lebendigem Leib begraben. Damit soll die Verschüttung durch Lawinen simuliert werden. Die bundesweite Vereinigung Ärzte gegen Tierversuche kritisiert diesen Tierversuch als »besonders grausam« und fordert dessen sofortigen Stopp.

»Die Ergebnisse aus Tierversuchen helfen auch bei Lawinenkatastrophen nicht, Menschenleben zu retten«, kritisiert Diplombiologin Silke Bitz, wissenschaftliche Mitarbeiterin der Ärzte gegen Tierversuche. »Mensch und Schwein unterscheiden sich in Physiologie und Körperbau so stark, dass die Tierexperimente keine relevanten Ergebnisse für den Menschen liefern. Es ist nicht akzeptabel, dass den Tieren unter dem Deckmantel der Medizin solche Todesqualen angetan werden«, so Bitz weiter.

Über einen Zeitraum von zwei Wochen sollen 29 Schweine nach und nach vergraben werden. Der Tierversuch läuft bereits seit Dienstag dieser Woche. Die Tiere werden narkotisiert, an Messgeräte angeschlossen und schließlich im Schnee verschüttet. Manche Schweine werden bis zum Kopf eingegraben und sterben einen Erfrierungstod. Die Qual der Tiere kann sich über viele Stunden erstrecken. Nach dem Tod werden Gewebeproben genommen und die Daten ausgewertet, wovon sich die Wissenschaftler Aufschluss für die Medizin erhoffen.

»Schweine sind hochsensible Lebewesen, die für abstruse, medizinisch völlig irrelevante Forscherideen ihr Leben lassen müssen«, moniert Bitz. Nach Ansicht der Ärzte gegen Tierversuche ist es unverständlich, dass solche Versuche von den Genehmigungsbehörden grünes Licht erhalten. Der Verein fordert den sofortigen Stopp der Versuche und stattdessen eine Forschung gänzlich ohne Tiere. Nur so können für den Menschen wirklich relevante Ergebnisse gewonnen werden.

Die Rettung von Lawinenopfern ist nach Ansicht der Ärztevereinigung zudem am besten gewährleistet, wenn entsprechend geschultes Personal zur Verfügung steht, das auf Katastrophen und die klinische Situation von menschlichen Lawinenopfern eingestellt ist.


Weitere Information
http://tirol.orf.at/stories/415897/

Tierquälerei bei Geflügelzüchter Wiesenhof

11.01.2010

Twistringen (ddp-nrd). Beim Geflügelzüchter Wiesenhof hat es einem Medienbericht zufolge gravierende Verstöße gegen Tierschutzgesetze gegeben. Wie das ARD-Magazin «Report Mainz» berichtet, sollen auf einer Farm des Unternehmens im niedersächsischen Twistringen rund 25 000 Hühner und Hähne dicht gedrängt und ohne Tageslicht auf ihrem eigenen Kot gehalten werden. Täglich verendeten etliche Tiere, hieß es.  ...weiterlesen 

Vegan kochen für jedermann

Der Entschluss, vegan leben zu wollen, ist ein entscheidender im Leben eines Menschen. Um die tatsächliche Tragweite der Entscheidung verstehen zu können, gilt es zunächst zu verstehen, was genau sich hinter dem Veganismus als bewusste Lebensform verbirgt.  ...weiterlesen

In Schweden hat die Impfung gegen Schweinegrippe bereits begonnen.

Mit fatalen Folgen!

23.10.2009

Wie das Magazin Expressen berichtete, erlitten 190 Krankenschwestern schwerste Nebenwirkungen nach der Impfung gegen Schweinegrippe. Verwendet wird in Schweden Pandemrix, der Impfstoff mit Adjuvansen, wie es auch in Deutschland ab kommenden Montag geplant ist. Inzwischen sind über 1.000 Schweden gegen Schweinegrippe geimpft worden und das Institut für ansteckende Krankheiten wird mit Berichten über Nebenwirkungen überflutet.

“Mein ganzer Körper schüttelte. Es war so stark ich konnte nicht mal ein Glas Wasser in meiner Hand halten” sagte Lotta Lindström. Rebecka Andersson war die erste Person die in Schweden geimpft wurde. Durch die Impfung bekam sie Fieber und fühlte sich im Magen schlecht: “Ich verlor jede Kraft”. Eine andere Krankenschwester, Jennaly, konnte kaum fünf Meter gehen nach dem sie durch die Impfung krank wurde. Sie war völlig gesund bevor sie geimpft wurde, aber am nächsten Tag hatte sie 39 Grad Fieber. “Ich konnte kaum die fünf Meter ins Badezimmer gehen. Ich weiss von mindestens 10 die Fieber bekamen, wir sind 80 Personen dort wo ich arbeite.”

Lagen am 20.10. noch 30 Menschen wegen starken Impfreaktionen im Krankenhaus, waren es tags darauf bereits 140, wenige Stunden später 190.

Zwei Todesfälle ereigneten sich ebenfalls bereits im Anschluß an die Impfung. Dieser Vorfall wird bisher von offizieller Stelle mit den Worten wegerklärt: “Es wurde keine direkte Verbindung mit der Injektion festgestellt”. Annika Linde, Direktorin des schwedischen Institut für Infektions Krankheiten Kontrolle (SMI) sagte zu den Vorfällen: “Der Impfstoff hat mehr Nebenwirkungen als die normale Grippe-Impfstoff. Es ist ein Zeichen dafür, dass beweist, dass es einen wirksamen Schutz gibt.” Der größte Medizinische Skandal in der Geschichte von Schweden hat begonnen.

Text: © Kiwi Vision, Daten: the flu case, expressen.se

Jetzt sind wir dran.

Barbara Rütting bricht mit den Grünen

München - Die langjährige Grünen-Abgeordnete und Alterspräsidentin des Bayerischen Landtags, Barbara Rütting, verlässt ihre Partei. Bei der Aufzeichnung der ARD-Sendung "Menschen bei Maischberger" sagte die 81-Jährige nach Angaben des Senders: "Die Entscheidung ist mir nicht leichtfallen. Ich werde auch nicht grün wählen." Stattdessen werde sie der Partei Mensch Umwelt Tier (MUT) ihre Stimme geben. Diese sei die einzige, die sich um Mensch, Umwelt und Tiere kümmere und eine radikale Friedenspolitik betreibe, sagte Rütting. Den Ausschlag für ihren Austritt bei den Grünen habe ein TV-Auftritt der Fraktionsvorsitzenden Renate Künast im August gegeben. Dort sei zu sehen gewesen, wie Künast einen Fisch angelt, ihn vom Haken löst und erschlägt. Auf ihrer Homepage bezeichnet Rütting das Video als ungeheuerlich. Sie sei fassungslos. Rütting war bis Frühjahr dieses Jahres Alterspräsidentin des Bayerischen Landtags. Dann legte sie ihr Mandat aus gesundheitlichen Gründen nieder.

AP Quelle: Süddeutsche Zeitung
 

siehe auch: http://www.google.com/hostednews/afp/article/ALeqM5gcjoon2SWeCHIjUMdPUYDE3_oUpw

Video 1: http://www.youtube.com/watch?v=j9ehb-bDbcY 
Video 2: http://www.youtube.com/watch?v=bOaGQNwKx9o&hl=de

 

Circus Barelli ist am Ende

04.06.2009 Nach Eschborn folgt die Pleite

Als am 1. Mai 2009 im Camp Phönix Park der Eschborn-Frankfurt City Loop startete, öffnete auch der Circus Barelli für zehn Tage sein Zelt in Eschborn. Danach gastierte er noch in Limburg und in Weilburg - nun ist er am Ende: Gestern hat Direktor B. Wünsch die Insolvenz angemeldet.  weiterlesen...

Ein Zoo ist kein Platz für Eisbären

Dürfen Tiere in Zoos gefangen gehalten werden? Darf man einen so vorzüglichen Läufer hinter Gittern halten? Eine britische Biologin stößt die Debatte aufs Neue an
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Durchfall, Krämpfe:

Mittwoch, 22. Juli 2009
Unglückliche Hühner machen Menschen krank Massentierhaltung produziert gefährliche Bakterien Der Stress in den Massenställen für Geflügel hat zur Folge, dass vermehrt Krankheitserreger gebildet werden. Dies ergab jetzt eine britische Studie. Vor allem die Bakterien vom Typ Campylobacter vermehren sich dadurch um das Zehnfache. Dieser Typ macht derzeit Karriere: Er hat die bisher ungleich prominenteren Salmonellen als Haupt-Erreger in Deutschland abgelöst. Vor allem in der Grillsaison breitet er sich aus. ...weiter

Kroatien setzt nun einen Meilenstein

und hat beschlossen, dass das Land keine Delfine für kommerzielle Zwecke, speziell für Delfinarien, importieren wird. Die Delfinhaltung in Gefangenschaft ist nun verboten! Wir bleiben natürlich dran und werden versuchen, dass sich andere Länder diesem beispielhaften und verantwortungsvollen Handeln der kroatischen Regierung anschließen werden.

Walschutz kommt nicht voran

Pressemitteilung der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen vom 26. Juni 2009

Zu den Ergebnissen der Tagung der Internationalen Walfangorganisation (IWC), die gestern Abend auf Madeira zu Ende ging, erklärt Cornelia Behm, agrarpolitische Sprecherin:

Die Ergebnislosigkeit der IWC-Tagung ist enttäuschend. 2009 ist für den Schutz der Wale ein verlorenes Jahr. Die deutsche Bundesregierung hat sich gemeinsam mit den anderen EU-Mitgliedsstaaten von den Walfang-Nationen Dänemark und Japan einwickeln lassen und auf jedwedes wirksame Engagement gegen die zunehmende Tötung der Meeressäuger verzichtet.

Dabei ist die Entwicklung alarmierend. In der Fangsaison 2008/2009 wurden 1923 Großwale getötet, das ist die drittgrößte Menge seit Beginn des kommerziellen Walfangverbots 1986.

Dass Dänemark und Japan sich mit ihren Forderung nach Ausweitung des Walfangs nicht durchgesetzt haben, ist kein Grund zur Entwarnung. Denn die Verhandlungen sollen in den kommenden Monaten hinter verschlossenen Türen fortgesetzt werden.

Wir fordern die Bundesregierung auf, ihre Politik des Schweigens und Stillhaltens aufzugeben und sich wieder an die Spitze der Nationen zu setzen, die die Jagd auf die vom Aussterben bedrohten Meeressäuger wirksam unterbinden wollen.

Wir haben das Thema am kommenden Mittwoch auf die Tagesordnung der Sitzung des zuständigen Bundestagsauschusses für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz setzten lassen.

Jäger gibt nach Abschuss eines Wolfs seine Waffe ab

10.06.2009

Der Jäger, der am Wochenende einen Wolf in Sachsen-Anhalt getötet haben soll, hat seine Waffe freiwillig bei der Polizei abgegeben. Wie ein Polizeisprecher sagte, soll der Mann, der den Wolfsrüden wahrscheinlich vorsätzlich erschoss, in den nächsten Tagen vernommen werden. Wenn die Ermittlungen bestätigen, dass der Schütze das streng geschützte Tier vorsätzlich umgebracht hat, kann er zu einer Freiheitsstrafe von bis zu fünf Jahren verurteilt werden.

Zirkusse mit Wildtieren in Kassel nicht mehr erlaubt

Kassel 9. Juni 2009

Zirkusse mit Wildtieren sind in Kassel künftig nicht mehr erlaubt. Schausteller mit zu schützenden Tieren in ihren Vorführungen bekommen ab 1. Januar 2010 keine Standflächen zur Verfügung gestellt, wie Bürgermeister Thomas-Erik Junge (CDU) heute in Kassel sagte. Begründete Ausnahmen würden noch bis Dezember 2014 auf Antrag zugelassen. Zu den Tieren, die nicht mehr gezeigt werden dürfen, zählen Elefanten, Jaguare, Leoparden, Tiger, Bären, Robben, Delfine, Giraffen, Flusspferde, Nashörner, Affen, Kängurus und Reptilien. Diese Wildtiere seien meist nicht gezähmt und stellten daher besonders hohe Ansprüche an ihre Unterbringung, Ernährung und Pflege sowie an die Sachkunde des Halters, betonte Junge.

Zirkusse könnten den Bedürfnissen der Tiere nicht gerecht werden, unterstrich Junge. Die Wildtiere würden dort einen Großteil ihres Lebens in engen Transportwagen verbringen. Außerdem stehe die Notwendigkeit von artgerechten Gehegen im Widerspruch zu dem beschränkten Platzangebot, fügte Junge hinzu. Die Folgen seien oft schwerwiegend und zeigten sich in Verhaltungsstörungen, Erkrankungen und Todesfällen

Tier- und Klimaschutz kommen unter die Räder

Die meisten industriellen Schweine- und Geflügelställe werden in Niedersachsen, Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern gebaut. In Niedersachsen kommen beispielsweise zu den derzeit rund acht Millionen Schweinen 1,2 Millionen Tiere hinzu. Der derzeitige Geflügelbestand Niedersachsens in Höhe von 47 Millionen Tieren wird sich um ein Drittel ausweiten. Neue Ställe in der Größenordnung von 3000 Plätzen führen in ganz Deutschland insgesamt auch beim Milchvieh zur Vergrößerung des Tierbestandes.

Das sind die Ergebnisse einer Recherche des Bund für Umwelt und Naturschutz Deutschland (BUND) bei den Genehmigungsbehörden der Länder. Der Verband sieht in der Massentierhaltung wachsende Tierschutz- und Umweltprobleme. Auch Anwohner würden unter den negativen Folgen wie Gestank, Gülle und Emissionen zunehmend leiden.

Reinhild Benning, BUND-Agrarexpertin:

"Der Wahnsinn, sogar die Überproduktion noch auszuweiten, hat Methode. Mit Agrarsubventionen aus Brüssel, Berlin und den Bundesländern werden die Stallbauten gefördert. Weitere Subventionen fließen in den Ausbau von Schlachthöfen und Molkereien. Zusätzlich erhalten diese noch Lager- und Exportzuschüsse von der EU. Die Fleischbranche hat die Eroberung der Weltmärkte zum Ziel und bedient sich dabei beim Steuerzahler, um einer überholten Wachstumsideologie zu frönen."

Die schwarz-rote Bundesregierung habe zahlreiche Umweltgesetze für die Tierhaltung gelockert, um Massentierställe schneller genehmigen zu lassen und die Gülleentsorgung zu erleichtern. Die Folge: Das Klima werde durch die industrielle Tierhaltung mit rund 140 Millionen Tonnen CO2 belastet. Die Landwirtschaft sei inzwischen ein ebenso großer Klimakiller wie der Straßenverkehr und hauptverantwortlich für den Artenschwund und die Waldschäden in Deutschland. Besonders klimaschädlich wirke sich aus, dass in Europa für die Massentierhaltung die Futtergrundlage fehle und rund drei Viertel des Eiweißfutters importiert würden. Dabei handele es sich vor allem um Soja aus Regenwaldgebieten.

News vom 05.06.2009

Endstation Deutschland

Zugvogeljagd zwischen Ostsee und Alpen. Ein ganz erheblicher Teil der in Deutschland jagdbaren Vogelarten sind Zugvögel. Ob Gänse, Enten, Tauben oder Schnepfen, sie alle brüten in den Wäldern und der Tundra Nord- und Osteuropas. Deutschland ist für sie ein Rast- oder Überwinterungsplatz. Doch anstatt die Gäste aus Sibirien und Skandinavien zu genießen, fallen Deutschlands Jäger im Winter über die Schwärme her und töten Jahr für Jahr 1,5 Millionen Zugvögel.

Besonders fatal bei der Zugvogeljagd ist, daß den Jägern die Häufigkeit oder Gefährdung ihrer Beutetiere oft gar nicht bewußt ist. Kein Mensch zählt die Brutpaare der Pfeifente am Nordkap, niemand kennt den Bruterfolg der Waldschnepfe in Westrußland. Auch wieviele Exemplare welcher Art in Osteuropa in der jeweils laufenden Saison geschossen wurden, weiß kein Mensch. Also betrachten die Jäger hierzulande rein subjektiv einen Vogelschwarm und entscheiden dann mit der Waffe im Anschlag, ob die anvisierte Beute ihnen häufig oder selten, ab- oder zunehmend erscheint.

Die Folgen für die Bestände sind fatal. 11.748 Waldschnepfen, 28.617 Gänse, 548.310 Enten, und 915.245 Tauben fielen alleine im Jagdjahr 2004/2005 den bundesdeutschen Waidmännern zum Opfer. Hinzu kommen Tausende erlegte Kormorane, Graureiher und Rabenvögel. Dabei stehen die Waldschnepfe sowie viele zum Abschuß freigegebenen Möwen- und Entenarten längst auf den Roten Listen der bedrohten Tierarten.

Die Vögel werden meist mit breit streuenden Schrotladungen aus hochtoxischem Bleischrot bejagt. Viele Tiere werden dabei nur verletzt und sterben qualvoll an Bleivergiftung. Bis zu 30% aller Stockenten und 60% aller Wildgänse treten den Rückweg aus den Winterquartieren in ihre Brutgebiete mit Bleischrot im Körper an. Die meisten Tiere sterben früher oder später qualvoll an den Verletzungen oder an Bleivergiftung.

Doch Deutschlands Jäger begnügen sich nicht mit den weitreichenden Befugnissen zur Zugvogeljagd. Solange sie sich unbeobachtet fühlen, ist die Einhaltung geltender Jagd- und Naturschutzgesetze für die Waidmänner vielfach Nebensache. So sind die verbotene Jagd auf Vögel in Schutzgebieten, Jagd zur Nachtzeit, Abschuß geschützter Arten, Jagd unter Alkoholeinwirkung und ohne Jagdhund in vielen Bundesländern immer noch an der Tagesordnung – wie unsere Kontrollen in Ostdeutschland leider immer wieder bestätigen.

Komitee gegen den Vogelmord e.V.

 

Der Zirkus kommt nicht mehr in die Stadt

Lüdenscheid, 17.02.2009

Einen Zirkus live erleben: Auf dieses besondere Ereignis werden die Lüdenscheider in Zukunft wohl verzichten müssen. Die Kreisstadt taucht in diesem Jahr auf keinem Tourneeplan der größeren Zirkusunternehmen auf.

Die Zirkusunternehmen machen einen Bogen um Lüdenscheid. Sie machen einen Bogen um Lüdenscheid, weil es hier seit anderthalb Jahren eine Sondernutzungssatzung gibt, mit der ein Plakatierungsverbot erlassen wurde.


Plakate dürfen nur noch in den dafür vorgesehenen gebührenpflichtigen Rahmen mit einer Größe von 60 mal 80 Zentimetern zum Beispiel an Leuchtenmasten angebracht werden. Und das ist den Zirkusunternehmen zu wenig. „Sie müssen ihre Werbetafeln und großformatigen Plakate flächendeckend in der Stadt anbringen können.

Wo sind die Makaken?

13.05.2009

Der Tiergarten Straubing renovierte 15 Monate die heruntergekommene Makakenanlage. Im Februar 2009 wurde diese weitgehendst fertiggestellt. Noch vor fertigstellung der Anlage, seit dem 3. Quartal 2008, sind nun alle 13 Makaken verschwunden. Im Tiergarten Straubing gibt es derzeit keine Makaken mehr. Angeblich wurden diese erst nach Spanien verfrachtet und kamen kurze Zeit später nach Berlin (oder umgekehrt). Der Zoo Berlin gab zur gleichen Zeit 49 Makaken nach Spanien ab. Es ist nicht auszuschließen, dass hier ein Zusammenhang besteht. In der neu renovierten Makakenanlage wurden vier neu gekaufte Kattas untergebracht. Wir haben eine Anfrage an die Stadt Straubing Herrn Oberbürger- meister Markus Pannermayr und die Stadträte gestellt. Die Antwort steht noch aus und wir dürfen sehr gespannt sein wie dieser Tierhandel begründet wird.   .....lesen Sie dazu

Rechts "Kasimir" das Patentier der SPD
Ebenfalls spurlos verschwunden

GENT 13.05.2009
 
Die belgische Stadt Gent hat sich zur "Vegetarierhauptstadt Europas" erklärt. Bei einer Party auf dem Gemüsemarkt konnten sich die Einwohner verpflichten, einen Tag pro Woche auf Fleisch zu verzichten.

Der Donnerstag soll in der 240'000 Einwohnern zählenden Stadt in Ostflandern zum "Veggie-Tag" werden. In den städtischen Kantinen gibt es künftig an diesem Wochentag vorwiegend Vegetarisches. Auch in den Schulen sollen die Kinder Geschmack an Gemüse finden: Ab September kommt donnerstags ebenfalls kein Fleisch mehr auf die Teller.

In Gent gibt es nach offiziellen Angaben im Verhältnis zur Einwohnerzahl mehr vegetarische Restaurants als in Berlin, Paris oder London. Die Stadt begründete die Werbung für fleischloses Essen mit schädlichen Umweltfolgen der Viehzucht und Vorteilen für die Gesundheit.

Affenschande in Straubing

Am 28.03.2009 hatten wir wieder in der Fußgängerzone in Straubing einen Infostand mit unserer Forderung zur Schliessung der Schimpansenanlage im Tiergarten Straubing. Schon beim Antrag an die Stadt Straubing wurden uns Schwierigkeiten bereitet. Anfangs hieß es, es sei auf dem von uns gewünschten Standort kein Platz frei. Nachdem wir dann eine Demo angemeldet hatten, wurde uns doch noch ein Platz zur Verfügung gestellt. Der Platz den wir wollten war aber angeblich belegt und so mussten wir auf einen anderen Standort ausweichen. Am Samstag stellte sich dann heraus, dass der von uns gewünschte Platz durch keinen anderen Infostand oder Organisation belegt war. Dies war von Seiten der Stadt Straubing ein schwerer Eingriff in unsere Meinungsfreiheit, da jeder Bürger das Recht hat seine Meinung in Wort, Schrift und Bild sowie allen weiteren verfügbaren Übertragungsmitteln zu äußern, sondern dazu gehört auch, dass die Meinung an dem bestmöglichen zur Verfügung stehenden Standort geäußert werden kann.

Die Stadt Straubing hat damit gegen dieses Recht auf freie Meinungsäußerung verstoßen, da sie uns eben nicht den von uns gewünschten, zur Verfügung gestandenen Standort, zugewiesen hat. Desweiteren war es ein weiterer Verstoß gegen die Meinungsfreiheit, da sie uns das Recht auf Meinungsfreiheitsäußerung mittels "allen verfügbaren Übertragungsmitteln" (Übertragung von Sprache, Musik oder anderen Tönen) untersagt hat.

Wir haben Vetreter der Stadt Straubing, dem Straubinger Tagblatt, den Tiergartenfreunden, Freunde der Stadt Straubing sowie Tiergartenleiter Peter zu einem Gespräch an unserem Infostand eingeladen. Einige dieser Personen wurden zwar in unmittelbarem Umfeld des Infostandes gesehen, mieden es aber ein Gespräch mit uns zu suchen. Verständlich, womit sollen sie die Zurschaustellung der Schimpansen begründen? Ihnen fehlen einfach jegliche Argumente.

Viele hundert Bürger haben uns wiederum mit ihrer Unterschrift bestätigt, dass auch sie für eine Schließung der Schimpansenanlage sind.  Bilder vom 23.03.09 

Bericht in der Mittelbayerischen Zeitung vom 28.03.2009

Lesen Sie auch den Bericht im humanistischen Pressedienst  http://hpd.de/node/6538

Rätselhaftes Kälbersterben:

Tiere „schwitzen“ Blut

Sie bluten aus kleinsten Wunden an Injektionsstellen und Ohrmarkenlöchern, oft fließt das Blut sogar aus der unversehrt erscheinenden Haut. Als ob die Kälber Blut schwitzten, beschreiben Beobachter das tödliche Phänomen, das Landwirte und Tiermediziner derzeit nicht erklären können. Mit einem gemeinsamen Forschungsprojekt wollen Wissenschaftler der Ludwig-Maximilians-Universität München und des bayerischen Landesamts für Gesundheit (LGL) den Ursachen des rätselhaften Kälbersterbens nun auf den Grund gehen.

Bislang seien 110 Fälle verbluteter Kälber in Bayern bekannt, sagte LGL-Sprecherin Katrin Grimmer. Es sei aber mit einer hohen Dunkelziffer zu rechnen, da die Krankheit noch nicht meldepflichtig sei. Bereits im Frühjahr 2007 waren erste Einzelfälle bekannt geworden, in den vergangenen Monaten hatten sich die Todesfälle gehäuft. Auch der Tiergesundheitsdienst in Grub meldet seit Anfang 2008 eine Häufung der Berichte über Kälber, die an den Symptomen des „Blutschwitzens“ sterben.

Die unstillbaren Blutungen treten nicht nur äußerlich durch die Haut, an Maulschleimhäuten oder Lidrändern auf. Der Leiter der Klinik für Wiederkäuer an der Universität München, Wolfgang Klee, konnte bei pathologischen Untersuchungen immer wieder feststellen, dass die Tiere innerlich verblutet waren.

In Internetforen tauschen sich besorgte Landwirte über die rätselhafte Krankheit aus. „Die Kälber haben Blut verloren über Darm, Schleimhäute und durch Wunden. Ihre Nasen und Mäuler waren ganz blass. Wir hatten Angst, sie zu spritzen, weil sie dann erst recht verbluten. Das wünsche ich keinem anderen Landwirt“, schreibt ein Bauer. „Wir haben auch so ein Kalb“, berichtet eine Bäuerin. „Ich habe ihm die Ohrmarken gezwickt. Am nächsten Tag waren die Ohren blutverschmiert.“ Direkten Kontakt mit der Presse scheuen die betroffenen Landwirte.

Abgeschoben !

Zoo Berlin verschickte 43 Makaken nach Spanien. Der umstrittene Tierhändler Bode organisierte den Transport  16. August 2008

Affen-Exodus im Zoo Berlin. Direktor Bernhard Blaszkiewitz hat 43 Rotgesicht-Makaken nach Spanien abgeschoben – er will auf dem Affenfelsen eine neue Art ansiedeln.

Die Tiere wurden eingefangen und in Kisten gesperrt. Dann ging es per Lkw-Transporter Richtung Cadiz in den Zoo „Zoobotánico de Jerez“. Alarmstimmung bei der Grünen-Politikerin Claudia Hämmerling, die von der Aktion Wind bekommen hatte. Sie fürchtete um das Leben der Affen, weil der Zoo den umstrittenen Tierhändler Werner Bode für den Transport der Makaken engagiert hatte. Bode steht in Verdacht, Zoo-Tiere an Tier-Schlachter zu verkaufen.

"Schließt endlich die Delfinarien!"

09.05.2008

Undine Kurth bei ihrer Rede vor dem Brandenburger Tor.

Veranstalter und Organisatoren der Demo am 9. Mai 2008 „Schließt  endlich die Delfinarien“ waren die Gründer des Wal- und Delfinschutz Forums (WDSF) Jürgen Ortmüller und der ehemalige Trainer von "Flipper" und inzwischen engagierte Delfinschützer Richard O’Barry. Zusammen mit Andreas Morlok und anderen Tierschützern riefen sie zu einem ausnahmslosen Importverbot für Wale und Delfine und zur Schließung der Delfinarien in Deutschland auf.  ...weiterlesen